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Grüner Tiefblick

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Da uns an diesem Weekend die Tessiner Berge wegen des Wetters nicht freundliche gesinnt waren, zogen sechs wackere Gesellen und Gesellinnen ins Toggi los um zwischen und an den Churfirsten herumzutollen. Trotz relativ wenig Schnee lief es sich erstaunlich gut, und schon bald erhaschten wir erste Blicke auf den Hochnebel über dem Unterland. Der Föhn blies einmal mehr recht kräftig, so waren wir froh um unsere Mützen, Handschuhe, Halstücher und Thermosflaschen :)

Der Aus- und Tiefblick von der Frümsellücke war famos – stimmte aber auch traurig: Im Tal wars fast grüner als im Frühling, und das im Hochwinter! Drum schnell wieder Richtung Tal und dann spielerisch durch die Selamatt, vorbei an 1000 kleinen Hügelchen aus Schnee :)

Route: Alp Selamatt – Zinggen – Hinderlücheren – P1797 – Frümseltal bis zur Kante – Südlich Richtung Thurtalerstofel – Brisizimmer – Mittelstofel – Lämboden – Alp Selamatt
Strecke: 11km
Höhenmeter: 800m


Schwitzen bei bester Aus- und Fernsicht im Bächlital

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Anlässlich des Höhenfieber Ausbildungskurses Fels, Firn + Eis waren wir während des wohl sommerlichsten Weekends des Jahres für 3 Tage im Bächlital. Dieses liegt wunderschön gelegen etwas nördlich des Grimselpasses.

In 3 Tagen frischten wir unser Wissen für Hoch- und Klettertouren auf. Unter der sachkundigen und aufgestellten Leitung von Bergführer Hanspeter Dubach kletterten wir Mehrseillängen, überquerten Gletscher und erklommen den Südgrat des Diamantstocks.

Herzlichen Dank an dieser Stelle an Hanspeter und die andern Kurstielnehmer für das coole Weekend :) Und merci an Petrus für die 3 Tage sonne und diebBackovenartigen Temperaturen ;)


Der lange Marsch zur Rigi…

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Ein wenig mehr als einen Monat nach der letzten Winter-Tour der Saison folgte vom 16. auf den 17. Mai die erste Sommer-Tour. Genau, über Nacht :) Ein Kollege von mir hat mir den Floh ins Ohr gesetzt am Rigimarsch mitzumachen. 50km wandern mit Start in Bremgarten (AG) und rund 1600m aufsteigen.. und das alles in einer Nacht, am Anfang der Saison?

Nun ja, wenns mans nicht probiert, weiss man auch nicht obs klappt. Darum wanderten wir also mit rund 1000 andern Teilnehmer durch die kalte – resp. kälteste seit 30 Jahren in diesem Monat – Nacht. Vorbei an super organisierten Verpflegungsposten, wunderbaren Flusslandschaften, beänstigt dunkeln Wäldern und machmal sogar vorbei an Zuschauern. Ich gebs zu..es ist schon „huärä“ streng.. aber die ersten Sonnenstrahlen am Morgen und die herrliche (winterliche) Ankunft auf der Rigi entschädigen für alles! Nach 12 Stunden Marsch gabs den verdienden Zmorgä :)

An dieser Stelle sei dem Verein Rigi91 nochmals für die perfekte Organisation und all den Helfern fürs Essen machen und Fähnchen aufstellen gedankt. Ohne euch wäre eine solche Wanderung um vieles anspruchsvoller und nicht so einfach zu realisieren.

  • Route: Bremgarten – Schoren – Zollhaus – Rotkreuz – Immensee – Seebodenalp – Rigi Staffel – Rigikulm
  • Distanz: 50km (genauere Infos und eine Karte findest du hier)
  • Höhenmeter: 1600m

Herrlicher Föhn am Wissmilen

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Endlich: Nach dem Freeridekurs und vielen Tagen auf der Piste gings heute auf meine erste Skitour :) Als Ziel suchten wir uns den Wissmilen aus. Das Wetter sollte bis in den Nachmittag hinein schön bleiben, Föhnlage sei dank. Alsdann gings um 9Uhr los auf der Prodalp (Tip: Einfaches Ticket von Tannenheim auf die Prodalp kostet mit Halbtax nur CHF 5.-). Entlang der Multi-Use-Piste-Winterwanderweg schlängelten wir uns Richtung Panüöl und Fursch. Durch die warmen Temperaturen war der Schnee nass und die Felle klebten fast am Boden, sogar bergab musste man sich der Stöcke behelfen um vorwärts zukommen.

Nach Fursch durchquerten wir die Obetweid und stiegen gegen Wissmilen. Als wollte uns der Wind nicht oben am Berg haben bliess er uns manchmal so stark ins Gesicht, dass wir kaum vorwärts kamen, Zeitweise gabs mit den aufgewirbelten Schneekristallen ein schönes Gesichtspeeling. Und es schien immer noch die Sonne :) Unterhalb vom Wissmilenpass war dann aber Schluss: Der Wind und Wolken wurden stärker, die letzen Höhenmeter schenkten wir uns und genossen eine herrliche Abfahrt nach Fursch (den Alpkäse auf der Alp Fursch kann ich nur empfehlen).

Als „Kompensation“ der verpassten Höhenmeter stiegen wir dann noch auf den Maschgenkamm, um danach noch ein coole Abfahrt auf den nicht wirklich bevölkerten Pisten zu geniessen..Thema geniessen: Rhabarberwähe im Restaurant Chrüz auf der Talbafahrt.. sehr zu empfehlen :)

  • Route: Prodalp – Panüöl – Fursch – Obetweid – Schafläger – P2318 – Fursch – Panüöl – Maschgenkamm – Tannenbodenalp
  • Distanz: 20km
  • Aufstieg: 1100m

Skifahren Lenzerheide

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Anfangs März verbrachten wir ein paar Tage in der Lenzerheide auf der Skipiste, Schlittelbahn und im H2Lai (Schlechtwetter-Programm). Petrus und Frau Holle waren äusserst gütig, schickten viel Sonne und Schnee, sodass wir am letzten Tag noch die einen oder andern Tiefschneeschwünge in die Hänge ziehen konnten.. Gerne wieder :)


Yosemite in HD

Das Projekt „Project Yosemite“ von Sheldon Neill und Colin Delehanty hat zum Ziel den Leuten den Yosemite National Parc in einer ganz neuen und „extremen Art“ zu zeigen. Mit ihrem Erstling „Yosemite HD“ ist den beiden das auf sehr eindrückliche Weise gelungen:

Perfekt untermalt wird das Timelapse Video vom Sound von M83 („Outro“ vom Album „Hurry Up, We’re Dreaming). Da mich der Sound dieser Band extrem faziniert hat beim Reinhören, gibts als Bonus noch zwei Tracks:



Gefunden bei Laughing Squid


Winter auf dem Alpbigligenstöckli

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Winter..so schön er nur sein kann (siehe Fotos)! Das ist es, was uns auf der Tour aufs Alpbigligenstöckli erwartete. Aber, eigenltich müsste der Gipfel ja AlpBiglergenstöckli heissen..egal ;-)
Mischa Sommer von schneespur.ch führte uns also gekonnt und seriös von Obstalden auf besagten Berg. Das besondere am ersten Teil der Route: Sie führt immer schön vorbei an der Sonne ;-) Aber ab Mittag gabs dann Sonne und Aussicht pur! Der Rundblick vom Alpbigligenstöckli ist famos. Mischa wählte für den Rückweg eine besonders schöne Route durch die wunderbar verschneiten Wälder ob Obstalden. Was für ein Tag!

Route: Obstalden – Schwändeli – P1035 – P1062 – Lauiwald – P1507 – P. 1626 – Robmen (P1750) – -Bärenbodenchamm – Alpbigligenstöckli – Retour
Distanz: 15km
Aufstieg: 1350m

Bermerkungen:

  • Vorsicht ist besonders um die „Längmatt“ und „Gruben“ geboten, da diese Stellen von steilen Hängen umgeben sind.
  • Die Tour erfodert wegen des grossen Auf- und Abstiegs eine gute Kondition

Danke Mischa für die super Tour! :-)


So.Macht.Man.Kaffee

Habt ihr auch genug vom Nespresso-Clooney-Schicki-Mickiteria Kaffee? Dann kann ich euch einVideo von Hugh Forte wärmstens ans Herz legen: In „a frech press method“ zeigt er uns eine sehr entspannte Art Kaffee zu machen. Zuschauen. Geniessen.

a french press method from hufort on Vimeo.

Die Beschreibung zu dieser Aufgussmehtode gibt’s hier.

Gefunden bei orangetopic


Herbstliches Aletschgebiet

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Nicht mal der gestraffteste Lernplan kann diesem wunderbaren Spätsommer-Frühherbst-Wetter standhalten :) Also, nichts wie auf in die Berge… Zugegeben, diese Eintages-Ausflüge aus der Region Zürich in Wallis sind zwar wegen der super Bergwelt immer lohnenswert, doch ergibt sich doch ein ordentlich langer Tag mit viel Zugfahren ;) Heute war’s aber jede Sekunde wert!

Los gings in der Belalp, auf der Terasse des Hotel Belalp (Aletschbord) gabs auch gleich die erste Stärkung: Den wohl grössten Nussgipfel aller Zeiten (siehe Fotos) :) Unbedingt probieren wenn ihr selbst mal dort seit! Vom Aletschbord wanderte ich auf dem guten Weg Richtung Hängebrücke (unterwegs unbedingt den kurzen Abstecher zum Aussichtspunkt „P.1697“ machen). Über die wirklich imposante Hängebrücke gings weiter auf die andere Talseite, von dort mehr oder weniger steil durch den Wald auf die Riederfurka. Und quasi zum Dessert dem Hädernagrat entlang…mit super Aussicht auf den Gletscher.

Abkürzen könnte man die Wanderung, in dem man von der Riederfurka direkt in die Riederalp wandert.

Route: Belalp – Aletschbord – Oberaletsch- Aussichtspunkt P1697 – Hängebrücke  – Grünsee – Riederfurka – P.2186 – Stn. Moosfluh – Biel – Bettmersee – Bettmeralp
Distanz: 20km
Aufstieg: 1100m


Heisse Sache zwischen Klausenpass und Braunwald


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Am wohl bisher heissesten Weekend des Jahres wagten wir uns zu acht in die Berge, mit Vorfreude auf die herrliche Aussicht und vielleicht sogar ein wenig Abkühlung. Unsere Route führte uns am ersten Tag vom Hotel Klausenpass via das Balmergrätli hinunter bis fast nach Sali. Wir entschieden uns trotz der sengenden Sonne zu Fuss zur Glattalp hochzugehen. Oben angekommen erwartete uns nebst der coolen Glattalp-Hütte auch eine Abkühlung im nahen Bach :) Der Tag endete mit der wohl schönsten Belohnung in den Bergen, einem super coolen Sonnenuntergang.

Der nächste Tag führte uns über auf die Charetalp, das grösste Karstgebiet der Schweiz. Nicht minder heiss wie am Vortag durchquerten wir diese sehr faszinierende Landschaft, froh um jeden Schluck Wasser den wir dabei hatten. Am frühen Nachmittag endete unsere Wanderung in Braunwald, wo wir uns unser wohlverdientes Glace im  Adrenalin Backpackers einverleibten :)

Merci an alle die dabei waren, es war ein super cooles Weekend :)

Route:

  • 1. Tag: Hotel Klausenpass – Balmergrätli – Ruosalper Chulm – Unter Stafel – P1440 – Läcki – Glattalp
  • 2. Tag: Glattalp – Grossbodenkreuz – Charetalp – Ergismass – Bützi – Ortsstockhaus – Braunwald

Aufstieg: 950m (1. Tag) + 500m (2. Tag)
Distanz: 13km + 14km


Island: Urlandschaften auf dem Planeten Erde


(→ Die Foto-Links zu den einzelnen Regionen befinden sich unten im Artikel)

In der zweiten Julihälfte 2011 war es soweit: Wir eroberten Island :) Wilde Küsten, staubige Wüsten, stiebende Wasserfälle, unendlicher Wind, Stirnband und Handschuhe im Sommer, heisse und dampfende Quellen, stinkende Dampflöcher, unendliche Landschaften und gemalte Himmel. Dieses Land ist auch mit dem reichsten Wortschatz nicht richtig zu beschreiben und kann süchtig machen! 14 Tage Reisezeit, ca. 2000km per Auto und viele Kilometer zu Fuss haben uns dieses wunderbare Land näher gebracht. Untenstehende Karte zeigt grob unsere Reiseroute:

Da Bilder wie so oft mehr wie 1000 Worte sagen, möchte ich gar nicht viel mehr zur Reise schreiben… Wer mehr über die einzelnen Stationen unseres Trips wissen möchte, darf natürlich gerne fragen :)

Reykjavik und Umgebung

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  • Fuss-Roundtour in Reykjavik

Der Süden

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  • Þingvellir
  • Fahrt auf Ringstrasse Richtung Osten
  • Vogelfelsen von Vik
  • Seljandsfoss
  • Skogafoss

Landmannalaugar und Umgebung

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  • Wanderung in Landmannalaugar
  • Fahrt auf der Hochlandpiste 208

Entlang der Strasse 35

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  • Fahrt auf der Hochlandpiste 35
  • Geysire
  • Gullfoss
  • Wanderung in Kerlingarfjöll
  • Hveravellir

Der Norden

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  • Fahrt entlang dem Skagafjord und Eyjafjord
  • Whalewatching auf dem Eyjafjord
  • Wanderung in der Region Dalvik

Myvatn und Umgebung

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  • Wanderung bei den Klippen von Ásbergi
  • Dettifoss
  • Wanderung in der Region Krafla (Vulkan)
  • Wanderung in der Region Dimmuborgir

Westen und Halbinsel Snæfell

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  • Fahrt entlang dem Hrútafjord
  • Wanderung in Reykhólar
  • Fahrt entlang dem Hvammsfjord
  • Küsten-Wanderung im Snæfell Nationalpark
  • Fahrt nach Reykjavik entlang der Faxaflói-Bucht

Timelapse: Autumn in the Alps


Mal eine andere Art von Outdoor-Eindrücken: Ein Timelapse-Movie (Zeitraffer) über die Berge. Die Idee ist mir schon lange im Kopf herumgeschwirrt, nun hatte ich während den Herbstferien in den Westalpen endlich die Gelegenheit die nötigen Aufnahmen zu machen diese Idee auch umzusetzen. Aber schaut doch gleich selbst was dabei herausgekommen ist:

Autumn in the Alps from Michael Bigler on Vimeo.

Mehr Infos zum Film und eine HD Version gibts auf der Vimeoseite des Filmes.

Aufgenommen wurde der Film an folgenden Orten:
Binntal (Switzerland), Gantertal (Switzerland), Turtmanntal (Switzerland), Chemin de l’Energie (France), Lac de Rabuons (France), Gorges du Verdon (France), Rifugio Migliorero (Italy), Alpe Devero (Italy), Alpe Veglia (Italy).


Provenzalische Alpen / Gorges du Verdon


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Die dritte und letzte Tour der Herbstferien 2010 führte uns in die Provence, genauer gesagt in den sog. Grand Canyon du Verdon (oder auch Gorges du Verdon genannt). Seinem grossen Bruder in Amerika steht der französische Canyon in nichts nach…was für eine Schlucht!

Auf den ersten Blick von oben denkt man eigentlich, dass man dort nicht wirklich runter kann.. Weit gefehlt: Die Wanderwegbauer habens geschafft gleich mehrere Zugänge in den Canyon zu bauen..wer in der Region ist sollte diese Wanderung nicht verpassen. Wir haben die 2-tägige Version gewählt, in einem Tag lässt sich aber auch schon vieles erkunden.

Das Dörfchen La Palud-sur-Verdon ist als Ausgangspunkt sehr zu empfehlen, hat es doch einen Dorfladen, eine Bäckerei (hatte gerade Betriebsferien), Hotels und Restaurants. Besonders empfehlen können wir die Crèperie „Le Tilleuil“..himmlisch!


Von der Surselva ins Madranertal

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Je mehr man in der Schweiz herumkommt, desto mehr beginnt man auch die geografischen Zusammenhänge zu verstehen, welche uns die Lehrer anno dazumals klarmachen wollten.. aber wie so oft: „learning by doing“ zieht noch immer am besten, also hinfahren und erleben :-) So weiss ich jetzt, dass es vom hintersten Bündnerland bis in den Kanton Uri ja nur einen Katzensprung ist :-)

Die Tour führte uns in 2 Tagen (mit Übernachtung in der Cavardiras Hütte) von Disentis nach Bristen. Ich habe mich kurzentschlossen einem guten Freund angeschlossen für diese zwei Tage.. und so konnten wir bei schönstem Wetter die wilden Landschaften des Brunnifirns, Brunnitals und dem Madranertal geniessen (siehe Fotos). Vom Madranertal habe ich schon viel gehört, und es hat meine Erwartungen nicht enttäuscht.. und es lädt ein, noch viele andere Touren zu machen. Dank der vielen Hütten (Hufihütte, Windgällenhütte, Etzlihütte … ) lassen sich die Touren beliebig über mehrere Tage verlängern..

Vielen Dank an Thomas fürs Organisieren!

Routeninfos auf meinem Hikr Profil.


Facebook im Alltag

Hier eine kleine Unterstützung meiner Facebook-Abneigung: Wie stark infiltiert und übernimmt Facebook euren Alltag…? Hier ein kleiner Denkanstoss…

logged in from josh schaub on Vimeo.

Aus meiner Sicht bezeichnend: Niemand spricht miteinander…und ist euch die Geburtstags-Szene aufgefallen…? In diesem Sinne: „Michael Bigler findet dieses Video gut“ ;-) Ein grosses Lob an Stephanie Cuérel und Josh Schaub für die gelungene Wiedergabe der (traurigen) Realität.

Gefunden bei: Chlitierchnüübler


Munt Pers / Fuorcla Surlej

→ FOTOS Munt Pers
→ FOTOS Fuorcla Surlej

Endlich wieder mal im Engadin. Unterwegs war ich mit ein paar Kollegen, welche allerdings nicht wandern kamen, sondern sich auf dem Silvaplana-See in die kalten Fluten warfen und entsprechend tiefgekült mit mir nach den Wanderungen ein Bierchen tranken.

Das Engadin, ein Ort mit einem gewissen Suchtpotential für mich..diese Gegend fasziniert mich immer wieder aufs neue wenn ich hier bin. Vielleicht nicht zuletzt, weil es doch ein wenig wie in den kanadischen Rockies aussieht..oder sehen die Rockies aus wie die Schweiz..? Segs wiäs well…

Am ersten Tag gings auf den Munt Pers (Diavolezza), natürlich zu Fuss und nicht mi der Bahn, die ist zum Runterfahren da ;-)  Die Route führte mich via den Lej Pers auf die Diavolezza, von dort weiter auf den Munt Pers. Bis zur Diavolezza bin ich fast niemandem begegnet, oben war dann Rummel pur, wie nicht anders zu erwarten.. Schöns wars trotzdem, die Aussicht auf Palü und Co. ist einfach nicht zu schlagen!
Ca. 1400 Höhenmeter und 12km Distanz, Zeit ca. 4 – 5h (runter mit der Bahn).

Meine 1.-August-Wanderung führte mich von Silvaplana via Hahnensee auf die Fuorcla Surlej. Petrus machte mit und so konnte ich viele schöne Ausblicke geniessen. Oben angekommen taten sich dann die beeindruckenden Gefilde um den Piz Bernina und den Gletscher Vadret da Tschierva vor meinen Augen auf…siehe Fotos ;-)
Ca. 1000 Höhenmeter und 20km Distanz (Silvaplana – Fuorcla Surlehj – direkter Weg zurück nach Silvaplana), Zeit ca. 5 – 6h.


Mystisches Göschenertal

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Zu viert machen sich zwei wackere Gesellinnen und zwei wackere Gesellen auf ins Göschenertal…mit dem Ziel den See zu umrunden und die Aussicht in der Dammahütte zu geniessen. Das Wetter machte auf dem Weg noch einige Mätzchen, bei der Ankunft am See war die Nebeldecke sehr tief hängend. Aber Petrus hatte ein Einsehen und liess die Wolken ein paar Stockwerke höher Steigen. So erlebten wir den ganzen Tag lang ein sehr mystisches Göschenertal, Gletscher die aus dem Nebel hervorzufliessen schienen prägten die Aussicht.

Sehr zu empfehlen ist die Dammahütte. Der Personal ist äusserst freundlich und die kleine Hütte innendrin sehr heimelig.. Prädikat „sehr gut“ erhält ebenfalls der Hüttenkafi, serviert im Schäleli mit viel Rahm, genug „Liebe“ ist auch drin so dass der Abstieg um einiges leichter geht (böse Zungen behaupten ich hätte aufgrund dieses Kafis meine Wanderstöcke hervorgeholt).

Route:
Parkplatz am Stausee, Südlich um den See, bei der Dammareuss Richtung Dammahütte, den gleichen Weg wieder hinunter, nördlich zum Zufluss des Sees wandern, dann weiter dem See entlang via Norseite zurück zum Parkplatz.. Braucht ca. 6h inkl. Pausen.


Erhebende Momente im Turtmanntal

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→ Panoramagallery

Tour mit ein paar Freunden zur Turtmannhütte. Wir waren unterwegs, um für ein Jugendlager im Juli das Gebiet zu sondieren.

Das Gebiet ist wirklich atemberaubend. Wir genossen diese speziell schöne Kulisse bei super Wetter und viel blauem Himmel. Sehr eindrücklich ist der Moment, wenn man zum ersten Mal den mächtigen Turtmanngletscher zwischen „Diablon des Dames“ und dem „Stierberg“ hinunterstützen sieht…das Eis hat wunderschöne und verworrene Formen gebildet. Überhaupt domieren die Gletscher das Gebiet, mittendrin auf einer Anhöhe liegt die heimelige Turtmannhütte (man sollte unbedingt die Schwarzwäldertorte probieren).

Route:
Wir furhen mit dem Bus von Oberems (erreichbar von Turtmann her mit einer kleinen Seilbahn) bis zum Ende der Strasse (Dank an den Chauffeur, der diesen Zusatzweg gemacht hat). Von dort aus gings in ca. 2.5h zur Turtmannhütte. Der Weg bietet keine besonderen Schwierigkeiten. Man kann sogar zwischen zwei Varianten wählen, von denen die einfachere über ein Kiesstässchen bis ca. 45 Minuten vor die Hütte führt. Wers ein wenig abendteuerlicher will kann bei P.2040 ins Flussbett hinunter und dann auf der Ostseite  bis zum Stausee wandern. Da wir am sondieren waren, machten wir keine spezielle Wanderung, sondern machten uns am nächsten Tag wieder auf gleichem Weg zurück zur Bushaltestelle.

Ich werde sicher bald ins Turtmanntal zurückkehren, schliesslich wartet dort Europas höchster Wandergipfel (Barrhorn 3610m).  :-)


Einfach nur schön: Jónsi’s Album „Go“

Jónsi – Go Do from Jónsi on Vimeo.

Anfangs April hat Jónsi (der Lead-Sänger von Sigur Rós, Island) sein erstes Solo-Album „Go“ veröffentlicht. Nebenbei: Eigentlich schon das zweite…das erste Album ohne Sigur Rós nahm er unter dem Namen „Jonsi & Alex“ zusammen mit seinem Lebenspartner Alex Sommers auf: Projektname Riceboy Sleeps. Als Sigur Rós Fan habe ich natürlich schon lange auf das Album „Go“ gewartet und  auch die (in Samt daherkommende!) Special Edition inkl. dem Kurzfilm „Go Quiet“ vorbestellt gehabt :-)

Der Musik von Jónsi einer Stilrichtung zuzuordnen ist schwer bis unmöglich. Ich würde es als eine Mischung zwischen Instrumental, Ambient, Experimental, Alternative, einer Prise Indie und neu ein klein wenig Pop bezeichnen. Die Pop-Komponente macht dieses Album sicher auch ein wenig zugänglicher für jene, die Jonsi zum ersten Mal hören. Die Stücke wurden mit allen möglichen Instrumenten (Streicher, Klavier, etc) und Utensilien (zuweilen mussten auch Koffer als Soundquelle herhalten) aufgenommen – und so unterschiedlich klingen die Stücke auch.
Die Experimentierfreudigkeit hat Musik hervorgebracht, welche dem verspielten Stil von Sigur Rós sehr ähnlich ist, aber zum Teil noch viel mehr Freude ausstrahlt. Trotzdem enthält die Scheibe auch ruhigere Stücke, die aber nicht weniger eindrücklich sind. Der Song „Kolniður“ ist eines jene  Songs, welche den Spaghat zwischen entspanntem Einstieg und fulminantem Abschluss schaffen; ebenso „Grow Till Tall“ – meine Lieblingsnummer des Ablums. In „Sinking Friendships“ flötet Jónsi melancholisch in höchsten Tönen, um in „Boy Lilikoi“ seinen Spieltrieb auszuleben.
Jónsi hat seiner Kreativität freien Lauf gelassen..herausgekommen ist meiner Meinung nach ein Meisterwerk.

Neugierig geworden? Das Album kann unter folgendem Link gestreamt werden: Jonsi – Go

Das Tüpfchen aufs i hat nun gestern das Konzert (Zürich – Kaufleuten) gesetzt. Ich war im Vorfeld etwas skeptisch, ob sich die Stücke live wirklich so umsetzen lassen, dass sie so authentisch wie auf dem Album klingen – meine Erwartungen wurden um ein vielfaches übertroffen.
Die Performance war eine Mischung zwischen Konzert und Kunstdarbietung. Das Bühnenbild erinnerte an eine alte abgebrannte Fabrikhalle; an den Seiten und hinter den Musikern wurden künstlerisch animierte Szenen auf die „Fabrikfenster“ projeziert – die perfekt zur Musik passen. Da krabbeln abstrakte Ameisen über die Bühne, Wölfe jagen Rehe, die Bühne füllt sich mit Wasser, Kolibris schwirren umher… Die Musiker sind vom feinsten, und ich glaube jeder von ihnen beherrscht mindestens 5 oder mehr Instrumente – so dass sie diese während des Konzertes mehrmals untereinander tauschten. Einen kleinen Eindruck, wie es auf der Bühne so zu und her gegangen ist und wie die Animationen das Set sehr unterschiedlich erscheinen lassen, zeigt diese Gallery des Konzertes in London.

Die ganzen 90 Minuten kamen mir vor wie ein Traum…die wunderschöne Musik, abstrakte Animationen, Musiker die sich in Trance spielen…man befindet sich irgendwo zwischen Fantasie und Wirklichkeit…ein ruhiger Beginn, dann ein paar der schnelle Songs zum Abtanzen, als nächstes ein paar Stücke um zu Atmen zu kommen und zum Abschluss „Grow Till Tall“, das in einem visuellen und klanglichem Feuerwerk endet – man weiss nicht wie einem geschieht…man will weinen ab all der Schönheit die man da gerade erlebt hat und gleichzeit nur still geniessen und die all Energie in sich aufsaugen die einem die letzten 90 Minuten gegeben haben…

Ein paar wenige Animationen kann man auch im Preview Video von Jonsis Tour sehen:

Jónsi live show by 59 Productions from Jónsi on Vimeo.


Eine Begegnung in Zeitlupe

Beim Stöbern auf Vimeo stolpert man doch immer wieder über das eine oder andere Zückerchen. So auch der Kurzfilm „Nuit Blanche“. Der Film zeigt eine flüchtige Begegnung zweier Menschen welche einen kurzen Augenblick ihrer hyperrealen Fantasie erleben. „Kurz“ ist hier eigentlich falsch gesagt, da der Film die Begegnung in Zeitlupentempo zeigt. Ein wunderbarer Kurzfilm der die Fantasie anregt und zum träumen einlädt:

Nuit Blanche from Spy Films on Vimeo.

Und wer noch nicht genug hat: Der Kurzfilm zeigt auch wiedereinmal, was heute mit moderner Videoschnitttechnik alles möglich ist. Darum ist das Making-Of von Nuit Blanche noch viel spannender anzusehen, oder sagen wir auf eine andere Art spannend: Man kann den Filmemachern quasi live über den Rücken schauen und somit sehen, wo in diesem film getrickts editiert wurde.

Making Of Nuit Blanche from Spy Films on Vimeo.

In diesem Sinne: Vorsicht wenn ihr das nächste Mal über die Strasse oder durch eine Scheibe gehen wollt, ausser ihr beherrscht die Kunst des Live-Lifeediting :-)


Warum Drucker aus der Hölle kommen…

Wer kennt den alltag mit Druckern eigentlich nicht.. Die Comicseite „The Oatmeal“ dokuemtniert dies auf eine sehr spezielle Art...

http://theoatmeal.com/comics/printers


Hike Amden – Walenstadt

→ FOTOS


Hike- und Musikweekend im Val Lumnezia

→ FOTOS Hike Vals – Fanellhorn
→ FOTOS Hike Vella – Alp Nova

Und wieder mal – wie so oft im Juli – gings Richtung Val Lumnezia um dem jährlichen Openair in dieser herrlichen Umgebung beizuwohnen. Natürlich kann man nicht einfach ein Wochende lang nur saufen :-) Die Wetterprognosen waren zwar druchzogen, und so brachten wir auch unsere Wanderschuhe mit ins Lumnezia. Um am Freitag von Vals aufs Fanellhorn zu steigen und am Sonntag von Vella auf die Alp Nova zu pilgern…