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Fotoreportage: Auf Hochtouren um Saas-Fee

saasfee_glacieraddicted

In einer neuen Bildreportage habe ich für euch ein paar wundervolle Eindrücke meiner Hochtouren Woche in der Region Saasfee zusammengestellt. Link zur Exposure.co-Story „Glacier Addicted“
Viel Spass beim Lesen und Betrachten :)


Zauberherbst zwischen Bündnerland und Tessin


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Im Herbst nutzen wir das gute Wetter um uns 6 Tage zwischen Graubünden und dem Tessin zu vergnügen. Die ersten Tage führten uns durch die Greina-Ebene, welche sich uns in schönstem Herbstwetter präsentierte. Ein langer Wandertag durch den Regen brachte uns dann an den Fuss des Rheinwaldhorns, das wir am folgenden Tag bestiegen. In der Capanna Quarnei genossen wir einen Sternenhimmel, wie man ihn selten zu gesicht bekommt in der Schweiz. Weiter gings mit einem Zwischenstop im Tal und einer Postautofahrt auf den Lukmanier in die Piora Hochebene, welche irgendwie Erinnerungen ans errodierte Hinterland von Island hochkommen liess.

Sechs wunderbare Tage, in welchen wir uns einmal mehr von den Schweizer Bergen verzaubern lassen konnten :-)


Rundwanderung Flumsi

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Route: Prodalp – Büchel – Panüöl – Fursch – First – P. 2069 – Calans – Ziggerfurgelen – Maschgenchamm
Strecke: 9km
Höhenmeter: 400m

 


Zu Füssen des Grand Combins


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Route: Mauviosin – La Tseumette – Col des Otanes – Cab. Passionere (Übernachtung) – P2307 – P2140 – La Maye – Cab Marcel Brunet – La Ly – P2074 – La Chaux – Plan d’Arolle – Col de Mille – Cabane de Mille (Übernachtung) – Plan Sevéreu – Le Coeur – Creux du Ma – Bourg St. Pierre
Stecke: 36km
Höhenmeter: 2369m rauf / 2520m runter


Fotohighlights Schweizdurchquerung

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Schon etwas mehr als drei Monate ist meine Ankunft in Montreux her. Noch immer denke ich gerne an die Tage zwischen Boden- und Genfersee zurück :)

Nun habe ich eine erste Serie Bilder bearbeitet und aufs Web geladen (siehe Fotolink). Das Durchsehen und Bearbeiten der Bilder hat auch viele Erinnerungen zurückgebracht und ich fühlte mich fast wieder ein wenig wie währen der Tour… :) Die Gallery ist unterteilt in Ostschweiz, Zentralschweiz, Berner Oberland und Westschweiz. So könnte ihr euch die Bilder als schön Region für Region zu Gemüte führen ;-)

Ich wünsche euch allen ein wundervollen 2013 und viele schöne Stunden draussen in der Natur.

 


Zu Fuss quer durch die Scheiz

Im September 2012 bin ich zu Fuss vom Bodensee an den Gernfersee gewandert. Auf der Seite http://querdurchdieschweiz.bigler.ca findest du Berichte, Fotos und Routenpläne der 26 Etappen, die mich auf 580km und 26’000 Höhenmetern durch unser wunderschönes Land geführt haben.


Best-Of Tanzania

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Hier ein kleiner Auszug der Fotos unserer Reise nach Tanzania :)

Mitgebracht haben wir unheimlich viele unterschiedliche, prägende, berührende, bleibende und vor allem wunderschöne Eindrücke. Es gäbe noch viele Fotos mehr um zu zeigen was wir erlebt haben, doch reicht die Zeit im Moment nicht um sie alle zu bearbeiten. Also habe ich versucht, einen repräsentativen Querschnitt unserer Erlebnisse zusammenzustellen.. Mehr folgt zu einem späteren Zeitpunkt :)

Unsere Reise führte uns an folgene Orte (siehe auch Karte):

  • Dar es Salaam
  • Usa River / Arusha
  • Safari: Manyara Nation Park, Serengeti, Lake Victoria, Ngorogoro Convervation Area und Crater, Tarangire National Park
  • Besteigung Mount Meru
  • Dodoma
  • Zanibar (Matmwe)

auf einer größeren Karte anzeigen


Herbstliches Aletschgebiet

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Nicht mal der gestraffteste Lernplan kann diesem wunderbaren Spätsommer-Frühherbst-Wetter standhalten :) Also, nichts wie auf in die Berge… Zugegeben, diese Eintages-Ausflüge aus der Region Zürich in Wallis sind zwar wegen der super Bergwelt immer lohnenswert, doch ergibt sich doch ein ordentlich langer Tag mit viel Zugfahren ;) Heute war’s aber jede Sekunde wert!

Los gings in der Belalp, auf der Terasse des Hotel Belalp (Aletschbord) gabs auch gleich die erste Stärkung: Den wohl grössten Nussgipfel aller Zeiten (siehe Fotos) :) Unbedingt probieren wenn ihr selbst mal dort seit! Vom Aletschbord wanderte ich auf dem guten Weg Richtung Hängebrücke (unterwegs unbedingt den kurzen Abstecher zum Aussichtspunkt „P.1697“ machen). Über die wirklich imposante Hängebrücke gings weiter auf die andere Talseite, von dort mehr oder weniger steil durch den Wald auf die Riederfurka. Und quasi zum Dessert dem Hädernagrat entlang…mit super Aussicht auf den Gletscher.

Abkürzen könnte man die Wanderung, in dem man von der Riederfurka direkt in die Riederalp wandert.

Route: Belalp – Aletschbord – Oberaletsch- Aussichtspunkt P1697 – Hängebrücke  – Grünsee – Riederfurka – P.2186 – Stn. Moosfluh – Biel – Bettmersee – Bettmeralp
Distanz: 20km
Aufstieg: 1100m


Timelapse: Iceland

Wie schon vor einem Jahr in meinen Ferien in den Europäischen Alpen, habe ich euch auch aus Island eine ganz besondere Erinnerung mitgebracht: Einen Zeitraffer-Film dieses wunderschönen Landes. Während der Aufnahmen habe ich auch ein wenig mit normalen Videos herumexperimentiert, daraus sind einige Zeitlupen-Sequenzen entstanden. Hinterlegt werden die wundervollen Bilder wiederum von der Musik von Sigur Rós.

Enjoy in HD :)

Iceland – Beautifully Quiet… from Michael Bigler on Vimeo.

Aufgenommen wurde der Film an folgenden Orten:
Reykjavik, Þingvellir, Landmannalaugar, Kerlingarfjöll, Eyjafjord, Umgebung von Dalvik, Dettifoss, Krafla, Mývatn, Snæfell Nationalpark, Arkanes Halbinsel, Eyjafjallajökull, Hverarönd, Broddanes

Mehr Infos und Hintergründe zum Film gibt es auf der Vimeoseite des Filmes..


Sonne tanken auf dem Niederhorn


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Diese Woche gings anlässich eines Ausfluges mit meinem Arbeitgeber aufs Niederhorn. Wow, was für ein Traumtägli sich unsere Organisatorinnen ausgesucht hatten :) Ein bisschen gejuckt hat es mich natürlich schon die Wanderschuhe anzuziehen und die Höhenmeter per pedes statt mit der Gondel zu bewältigen, aber ermüdungsfreier und vor allem entspannender wars auf diese Art bestimmt :)

Mit dem Zug gings bis nach Thun, dann aufs Schiff Richtung Beatenbucht. Von dort direkt mit Stand- und Luftseilbahn aufs Niderhorn, wo wir im Berghaus Niederhorn ein herrliches Mittagessen geniessen konnten. Alsdann machten wir uns mit der Gondel zurück auf den Vorsass, von wo wir mit den Trottinets den Berg hinunter brausten..

Fotos von diesem Traumtägli gibt es hier.

Das Arrangement kann man ürbigens bei Railaway buchen.


Island: Urlandschaften auf dem Planeten Erde


(→ Die Foto-Links zu den einzelnen Regionen befinden sich unten im Artikel)

In der zweiten Julihälfte 2011 war es soweit: Wir eroberten Island :) Wilde Küsten, staubige Wüsten, stiebende Wasserfälle, unendlicher Wind, Stirnband und Handschuhe im Sommer, heisse und dampfende Quellen, stinkende Dampflöcher, unendliche Landschaften und gemalte Himmel. Dieses Land ist auch mit dem reichsten Wortschatz nicht richtig zu beschreiben und kann süchtig machen! 14 Tage Reisezeit, ca. 2000km per Auto und viele Kilometer zu Fuss haben uns dieses wunderbare Land näher gebracht. Untenstehende Karte zeigt grob unsere Reiseroute:

Da Bilder wie so oft mehr wie 1000 Worte sagen, möchte ich gar nicht viel mehr zur Reise schreiben… Wer mehr über die einzelnen Stationen unseres Trips wissen möchte, darf natürlich gerne fragen :)

Reykjavik und Umgebung

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  • Fuss-Roundtour in Reykjavik

Der Süden

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  • Þingvellir
  • Fahrt auf Ringstrasse Richtung Osten
  • Vogelfelsen von Vik
  • Seljandsfoss
  • Skogafoss

Landmannalaugar und Umgebung

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  • Wanderung in Landmannalaugar
  • Fahrt auf der Hochlandpiste 208

Entlang der Strasse 35

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  • Fahrt auf der Hochlandpiste 35
  • Geysire
  • Gullfoss
  • Wanderung in Kerlingarfjöll
  • Hveravellir

Der Norden

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  • Fahrt entlang dem Skagafjord und Eyjafjord
  • Whalewatching auf dem Eyjafjord
  • Wanderung in der Region Dalvik

Myvatn und Umgebung

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  • Wanderung bei den Klippen von Ásbergi
  • Dettifoss
  • Wanderung in der Region Krafla (Vulkan)
  • Wanderung in der Region Dimmuborgir

Westen und Halbinsel Snæfell

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  • Fahrt entlang dem Hrútafjord
  • Wanderung in Reykhólar
  • Fahrt entlang dem Hvammsfjord
  • Küsten-Wanderung im Snæfell Nationalpark
  • Fahrt nach Reykjavik entlang der Faxaflói-Bucht

Volkswanderung von und zu Stoos ;)

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Endlich.. mein erstes Rendevouz mit den Bergen in dieser noch jungen Sommersaison, Pfingsten sei Dank :) Mit Alex und Claudia ging,s in die Hügel rund  um das Alpdörfchen Stoos.
Von dort aus marschierten wir Richtung Chlingenstock. Das Auslassen des Sesselliftes bescherte uns einen super Znünihalt in einem kleinen Bauernhof, der auch als Beizli fungiert (Alp Metzg). Steil ging es danach zum Chlingenstock hoch.. doch der Lohn aller Müh‘ kam schnell: Einmal oben angekommen und dem Grat entlang gewandert, ergeben sich famose Tiefblicke zum Urner- und Vierwaldstättersee.
Es sei wieder mal bemerkt, dass man „Railaway“-Angebote nicht am Sonntag erwandern sollte.. denn mit uns genossen Horden von Leuten die Gratwanderung, an einer Stelle gab’s sogar Stau ;-) Aber wem soll man die frische Luft und die schöne Aussicht schon übel nehmen, denn herrlich wars :)

Route: Stoss – Holiberg – Ober Tritt – P1545 – Chlingenstock – dem Grat entlang zum Fronalpstock (- mit dem Sesselilift runter)
Länge: 10km
Aufstieg total: 1000m


Oben blau – unten grau

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Was tun wenn einem das grau des Unterlandes über den Kopf wächst…hm..studier..ratter..ab in die Berge :-)

Wir entschlossen uns relativ kurzfristig die guten Prognosen für die höheren Lagen auszunutzen und machten uns auf um den Falknis zu besteigen! Mit der Älplibahn gings von Malans aus in die Höhe. Oben erwartete uns Sonne pur und eine angenehme Wanderung Richtung Falknis.. der Schlussaufstiegt trieb uns dann doch noch den Schweiss auf die Stirn und dank der Sonne konnte man auch oben auf 2500m im T-Shirt herumsitzen..

Tipps:

  • Die Älpibahn sollte unbedingt reserviert werden, selbst in der Nebensaison ist bei schönem Wetter einiges los!
  • Die Talfahrt reserviert man am besten so, dass man unten noch 15min auf den Bus warten muss..ist die Bahn nähmlich 2 Minuten zu spät kann man sich 1 Stunde lang Malans anschauen :-)

Timelapse: Autumn in the Alps


Mal eine andere Art von Outdoor-Eindrücken: Ein Timelapse-Movie (Zeitraffer) über die Berge. Die Idee ist mir schon lange im Kopf herumgeschwirrt, nun hatte ich während den Herbstferien in den Westalpen endlich die Gelegenheit die nötigen Aufnahmen zu machen diese Idee auch umzusetzen. Aber schaut doch gleich selbst was dabei herausgekommen ist:

Autumn in the Alps from Michael Bigler on Vimeo.

Mehr Infos zum Film und eine HD Version gibts auf der Vimeoseite des Filmes.

Aufgenommen wurde der Film an folgenden Orten:
Binntal (Switzerland), Gantertal (Switzerland), Turtmanntal (Switzerland), Chemin de l’Energie (France), Lac de Rabuons (France), Gorges du Verdon (France), Rifugio Migliorero (Italy), Alpe Devero (Italy), Alpe Veglia (Italy).


Rund um den Mont Ténibres


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Die zweite Tour in unseren Herbstferien 2010: Wiederum folgten wir den Tipps des wunderbaren Buches „Hüttentrekking Westalpen“ von Iris Kürschner. Der Mont Ténibres liegt in den Seealpen, ca. 3h südlich von Turin.

Ohne das Buch hätten wir uns wahrscheinlich nicht einmal träumen lassen, dass es hier Berge gibt in denen man so schön wandern kann.. Der Name Seealpen hält was er verspricht: Wasser noch und noch, ein See schöner als der andere. Die Routen sind im Allgemeinen einfach zu gehen, am dritten Tag hat uns das Wetter zu einem kurzen, dafür intensiven Passübergang gezwungen..dafür wurden wir dann am 4. Tag wieder mit Sonnenschein empfangen, was uns herrliche Aussichten vom Becco Alto d’Ischador bescherte…

Mehr Infos zur Wanderung selbst gibts auf der Hikr-Seite.


Zwischen Ofenhorn und Monte Leone


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Tour 1 der Herbstferien 2010. Eine Tour quasi der Grenze Schweiz/Italien entlang. Die Route führte uns über eindrückliche Hochebenen, durch wilde Täler, über Gletscher und griffige Kletterwände. Wie so oft hat es mich beeindruckt, was für Landschaften so nahe von Hause entdeckt werden können. Das Gebiet war mir zwar dank dieser Tour nicht gänzlich unbekannt, doch hat mich sowohl das Binntal wie auch Hochebene südöstlich des Albrunpasses sehr beeindruckt..

Route: Binn – Binntalhütte – Alpe Devero  // Alpe Devero – Alpe Buscagna – Scatta d’Orogna – Passo di Valtendra – Alpe Veglia // Alpe Veglia – Chaltwasserpass – Cabane Monte Leone – Mäderlücke – Wasenalp – Bortelhütte // Bortelhütte – Stafel – Fleschbode – Saflischpass – Saflischtal – Heiligkreuz – Binn

Mehr Infos auf der Hikr-Seite.


Von der Surselva ins Madranertal

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Je mehr man in der Schweiz herumkommt, desto mehr beginnt man auch die geografischen Zusammenhänge zu verstehen, welche uns die Lehrer anno dazumals klarmachen wollten.. aber wie so oft: „learning by doing“ zieht noch immer am besten, also hinfahren und erleben :-) So weiss ich jetzt, dass es vom hintersten Bündnerland bis in den Kanton Uri ja nur einen Katzensprung ist :-)

Die Tour führte uns in 2 Tagen (mit Übernachtung in der Cavardiras Hütte) von Disentis nach Bristen. Ich habe mich kurzentschlossen einem guten Freund angeschlossen für diese zwei Tage.. und so konnten wir bei schönstem Wetter die wilden Landschaften des Brunnifirns, Brunnitals und dem Madranertal geniessen (siehe Fotos). Vom Madranertal habe ich schon viel gehört, und es hat meine Erwartungen nicht enttäuscht.. und es lädt ein, noch viele andere Touren zu machen. Dank der vielen Hütten (Hufihütte, Windgällenhütte, Etzlihütte … ) lassen sich die Touren beliebig über mehrere Tage verlängern..

Vielen Dank an Thomas fürs Organisieren!

Routeninfos auf meinem Hikr Profil.


Sherpa Weekend – Alp de Lagh

→ FOTOS

Nein, ich habe nicht etwa die Religion gewechselt, einfach für ein Weekend den Beruf :-) Eine gute Kollegin von mir ist Mitleiterin in einem WWF Jugendlager und hat ein paar starke Jungs und Mädels gesucht, um Esswaren für die Jungendlichen auf die Alp zu tragen.. Schon das verpacken der Lebensmittel in unsere Rucksäcke war aus meiner Sicht ein kleines Abenteuer..das wir aber bravourös gemeistert haben. So gings also mein ein paar bekannten und (zu Beginn) unbekannten Gesichtern mit voll beladenen Rucksäcken los. Start der Route war in Cama. Gleich am Anfang gings so ziehmlich senkrecht den Berg hinauf (also mir kams auf jeden Fall so vor)..was relativ anstrengend war mit den Rucksäcken.. dafür war es nacher im Val Cama angekommen „ein bisschen weniger schweisstreibend“. Froh waren wir aber alle, als wir dann nach ca. 3 – 4 Stunden die herrliche Alp de Lagh erreichten und ein Bad im kalten See nehmen konnten.

Auf der Alp de Lagh (aka paradiesischer Geheimtipp) kann auch übernachtet werden (was wir natürlich taten), im gemütlichen Rustico oder ein wenig spezieller in kirgisischen Jurten. Nicht zu verachten ist der selbstgemachte Geissenkäse..wer dort oben vorbeikommt sollte unbedingt so ein essbares Souvenir mitnehmen…sehr lecker + hohes Suchtpotential :-)


Munt Pers / Fuorcla Surlej

→ FOTOS Munt Pers
→ FOTOS Fuorcla Surlej

Endlich wieder mal im Engadin. Unterwegs war ich mit ein paar Kollegen, welche allerdings nicht wandern kamen, sondern sich auf dem Silvaplana-See in die kalten Fluten warfen und entsprechend tiefgekült mit mir nach den Wanderungen ein Bierchen tranken.

Das Engadin, ein Ort mit einem gewissen Suchtpotential für mich..diese Gegend fasziniert mich immer wieder aufs neue wenn ich hier bin. Vielleicht nicht zuletzt, weil es doch ein wenig wie in den kanadischen Rockies aussieht..oder sehen die Rockies aus wie die Schweiz..? Segs wiäs well…

Am ersten Tag gings auf den Munt Pers (Diavolezza), natürlich zu Fuss und nicht mi der Bahn, die ist zum Runterfahren da ;-)  Die Route führte mich via den Lej Pers auf die Diavolezza, von dort weiter auf den Munt Pers. Bis zur Diavolezza bin ich fast niemandem begegnet, oben war dann Rummel pur, wie nicht anders zu erwarten.. Schöns wars trotzdem, die Aussicht auf Palü und Co. ist einfach nicht zu schlagen!
Ca. 1400 Höhenmeter und 12km Distanz, Zeit ca. 4 – 5h (runter mit der Bahn).

Meine 1.-August-Wanderung führte mich von Silvaplana via Hahnensee auf die Fuorcla Surlej. Petrus machte mit und so konnte ich viele schöne Ausblicke geniessen. Oben angekommen taten sich dann die beeindruckenden Gefilde um den Piz Bernina und den Gletscher Vadret da Tschierva vor meinen Augen auf…siehe Fotos ;-)
Ca. 1000 Höhenmeter und 20km Distanz (Silvaplana – Fuorcla Surlehj – direkter Weg zurück nach Silvaplana), Zeit ca. 5 – 6h.


Mystisches Göschenertal

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Zu viert machen sich zwei wackere Gesellinnen und zwei wackere Gesellen auf ins Göschenertal…mit dem Ziel den See zu umrunden und die Aussicht in der Dammahütte zu geniessen. Das Wetter machte auf dem Weg noch einige Mätzchen, bei der Ankunft am See war die Nebeldecke sehr tief hängend. Aber Petrus hatte ein Einsehen und liess die Wolken ein paar Stockwerke höher Steigen. So erlebten wir den ganzen Tag lang ein sehr mystisches Göschenertal, Gletscher die aus dem Nebel hervorzufliessen schienen prägten die Aussicht.

Sehr zu empfehlen ist die Dammahütte. Der Personal ist äusserst freundlich und die kleine Hütte innendrin sehr heimelig.. Prädikat „sehr gut“ erhält ebenfalls der Hüttenkafi, serviert im Schäleli mit viel Rahm, genug „Liebe“ ist auch drin so dass der Abstieg um einiges leichter geht (böse Zungen behaupten ich hätte aufgrund dieses Kafis meine Wanderstöcke hervorgeholt).

Route:
Parkplatz am Stausee, Südlich um den See, bei der Dammareuss Richtung Dammahütte, den gleichen Weg wieder hinunter, nördlich zum Zufluss des Sees wandern, dann weiter dem See entlang via Norseite zurück zum Parkplatz.. Braucht ca. 6h inkl. Pausen.


Bergfrühling im Sommer: Mäderhorn und Monte Leonehütte

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Froh ist wer spontan frei nehmen kann..besonders bei schönem Wetter. Und so reiste ich für einen Tag ins Wallis statt auf dem Bürostuhl zu sitzen. Vom Simplonpass aus gings richtung Wasenlücke und Monte Leonehütte. Bei uns im Unterland herrscht Hochsommer, hier oben ists zwar auch warm, aber die Bergblumen freuen sich über die Sonne genauso wie der Wanderer :) Für einen Tag ist die Reise fast ein wenig lang, doch gelohnt hat sichs auf jeden Fall…siehe Fotos :)


Erhebende Momente im Turtmanntal

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→ Panoramagallery

Tour mit ein paar Freunden zur Turtmannhütte. Wir waren unterwegs, um für ein Jugendlager im Juli das Gebiet zu sondieren.

Das Gebiet ist wirklich atemberaubend. Wir genossen diese speziell schöne Kulisse bei super Wetter und viel blauem Himmel. Sehr eindrücklich ist der Moment, wenn man zum ersten Mal den mächtigen Turtmanngletscher zwischen „Diablon des Dames“ und dem „Stierberg“ hinunterstützen sieht…das Eis hat wunderschöne und verworrene Formen gebildet. Überhaupt domieren die Gletscher das Gebiet, mittendrin auf einer Anhöhe liegt die heimelige Turtmannhütte (man sollte unbedingt die Schwarzwäldertorte probieren).

Route:
Wir furhen mit dem Bus von Oberems (erreichbar von Turtmann her mit einer kleinen Seilbahn) bis zum Ende der Strasse (Dank an den Chauffeur, der diesen Zusatzweg gemacht hat). Von dort aus gings in ca. 2.5h zur Turtmannhütte. Der Weg bietet keine besonderen Schwierigkeiten. Man kann sogar zwischen zwei Varianten wählen, von denen die einfachere über ein Kiesstässchen bis ca. 45 Minuten vor die Hütte führt. Wers ein wenig abendteuerlicher will kann bei P.2040 ins Flussbett hinunter und dann auf der Ostseite  bis zum Stausee wandern. Da wir am sondieren waren, machten wir keine spezielle Wanderung, sondern machten uns am nächsten Tag wieder auf gleichem Weg zurück zur Bushaltestelle.

Ich werde sicher bald ins Turtmanntal zurückkehren, schliesslich wartet dort Europas höchster Wandergipfel (Barrhorn 3610m).  :-)


Hike Rautispitz

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Hurra Hurra :-) Endlich die erste Wanderung der Saison.. eigentlich war eine Tour im Berner Oberland geplant, aber die Wettervorhersage war für diese Region so schlecht, dass wir uns entschieden ins nahe Glarnerland zu reisen.
Nun, wer denkt an einem schwülen Juni-Tag sei es auf rund 2000m nicht so heiss, der irrt. Ich glaube wir haben noch selten so geschwitzt auf einer Wanderung.. Doch die Mühen haben sich gelohnt: Der Spiegelnde Obersee (Näfels) hat uns empfangen, danach wurden wir durch die wunderschöne Rautialp beglückt, und schlussendlich konnten wir einen phenomenalen Tiefblick vom Rautispitz hinunter geniessen. Am Schluss hat uns dann der Regen doch noch erwischt, dafür war das Bier im Berghotel Obersee umso besser :-)

Die Route führte uns vom Obersee bei Näfels, via Rautihütten über die langgezogene Rautialp auf den Sattel zwischen Rautispitz und Wiggis, von dort auf den Ruatispitz. Gleiche Route retour. Ab ca. 1800m gabs noch reichlich Schneefelder, die wir aber super hinunterflitzen konnten beim Abstieg.

Gratulation an meine Mit-Wanderer. Bei diesen heissen Bedingungen eine solche Höhendifferenz (ca. 1300m) und Distanz (19km) zurückzulegen ist wirklich bemerkenswert…


Hike Weggis – Rigi

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Aus dem vorhergesagten Nebelmeer wurde nichts – dafür war die Aussicht umso schöner. Wanderung im sehr späten Herbst mit erstaunlich hohen Temperaturen und einem hinreissenden Sonnenuntergang.