Freeride Training Andermatt

Also, eigenltich wollte ich im Titel ja nicht so ein neudeutsches Wort gebrauchen .. aber Tiefschnee fanden wir nun wirklich keinen an diesem Weekend ;-) Aber macht nix: Gruppe stimmt, Wetter stimmt, Bergführer tip top, beste Voraussetzungen also für zwei lehrreiche Tage im Schnee.
Bergführer Martin Beeler von der Alpinschule Tödi erklärte uns während zwei Tagen wie man seine Skis richtig “bedient” und führte uns auf abwechslungsreichen Abfahrten vom Gemsstock nach Andermatt hinunter. Merci Martin!
Die Bedingungen waren manchmal schon hart, schon gar holprig, dafür auch umso herausfordernder und lehrreicher! Schwitzen inklusive: Oben wars doch ziehmlich frisch, unten dann frühlingshaft warm, was auch für ordnetlichen Durst sorgte ;-)
Des Abend sorgte sich das Team des Hotels Rössli in Hospental um unser leibliches wohl und verschönerte somit unsern Aufenthalt in der Region :)
Wiederholungstag zwischen Thurtal und Walensee

Heute begingen wir eine Wiederholungstat: Und zwar machten wir uns schon wie Ende 2010 auf um vom Thurtal an den Walensee zu marschieren. Im Gegensatz zum letzten mal heute mit viel Sonne und blauem Himmel.
Und des schönen Wetters wegen war dann auch die Beiz auf der Vorderen Höhi offen, was uns einen feinen Kafi und viele Leute bescherte. Aber man kanns ja niemandem verübeln der bei diesem schönen Wetter die Flucht in die Berge antritt :)
Merci Dani und Anja fürs mitkommen, es war ein cooler Tag mit euch :)
Route: Stein (SG) – über den Dürrenbach – Stofel – Altstofel – Vorder Höhi – (von hier könnte man noch auf den Gulmen) – Arvenbüel
Strecke: 9 km
Aufstieg: 800m
Oberhalb vom Oberalp

Früh gings raus am heutigen Dreikönigstag (-nacht), die Zugfahrt bot Gelegenheit zum ausgiebigen Frühstück (Danke Christa für den feinen Kuchen!) und die Kür der Königin :)
Auf dem Oberalp angekommen, wurde noch auf dem Perron angefellt und losmarschiert, waren doch schon andere Gruppen in den Startlöchern. Wir tricksten die andern noch zusätzlich aus, indem wir den Pazolastock über P2375 und den (verschneiten) Westgrat erklommen. Die Skier am Rucksack und im Schnee/Felsen hängend genossen wir den Tiefblick und oben dann auch die Ausicht.
Nach einer kleinen Stärkung gönnten wir uns eine kleine Zwischenabfahrt an den Lai da Tuma. Dann wie die Lemminge wieder hoch zur Martschallücke… von da an gings nur noch runter nach Andermatt, mit herrlicher Sünnelä-Pausä zwischendurch.
Danke Mischa, Christa und Markus fürs mitnehmen :)
Route: Oberalppass – P2375 – Westgrat – Pazolastock – P2743 – Abfahrt an den Lai da Tuma – Martschallücke – Abfahrt nach Schöni und Andermatt
Strecke total: 16.1km
Aufstieg: 1500m
Abfahrt: 2000m
Die Klippen vom Walensee (Selun)

Nach der etwas verwindeten Erfahrung vom Donnerstag auf dem Fürstein erwartete uns heute für die Tour auf den Selun wunderbares – wenn auch sehr warmes – Winterwetter. Erneut war ich heute mit Mischa von Schneespur.ch unterwegs. Auch der Schnee meldete sich dieses Mal schon tief im Tal unten. Knapp nach Sonnenaufgang machten wir uns auf Richtung Selun. Teils steil gings hoch zum Strichboden. Die dortige Stärkung gab uns dann einen Energieschub, so dass der Rest hoch zum Gipfel angenehm schnell zurückgelegt war.
Bis zum letzten Schritt muss man sich geluden, bis man den Walensee und das südliche Panorama sieht. Dafür ist der Moment dann umso eindrucksvoller: Rund 1800m weiter unten liegt der See und erstrahlte an diesem Tag in einem Tiefen blau. Überhaupt war die Aussicht und Fernsicht heute der Hammer!
Zurück gings zuerst den gleichen Weg, dann zweigten wir Richtung Alt St. Johann ab. Diese Zusatzschleife führte uns nochmals durch sehr schönes Schneeschuhglände und verlängerte unsere Zeit in der Höhe, sodass wir die Aussicht noch ein wenig länger geniessen konnten :-)
Route: Starkenbach – Strichboden – Selun – Breitenalp – Thurtalerstofel – Engi – Alt St. Johann
Strecke: 13km
Höhenmeter: 1450m
Verblasen am Fürstein

Noch in Sarnen waren wir nicht so sicher, ob und ab wann wir die Schneeschuhe montieren können an diesem Tag..grün so weit das Auge reicht. Doch während der Postautofahrt nach Langis machte sich Hoffnung breit, dass wir die Schneeschuhe heute doch benutzen konnten. Bald führte uns Mischa von Schneespur.ch in schön geschwungenen Schlangenlinien durch Wälder Richtung Fürstein.
Nach der ersten Pause machte sich dann auch der Wind bemerkbar. Und wie: Wie Streichhözer wurde man Teils umgeblasen, der Schnee landete als schmerzhaftes Peeling im Gesicht. Die Belohnung: Wundervolle Stimmungen und geheimnisvolle Aussichten (siehe Fotos). Nach ein paar Stunden Wandern in der Kälte waren dann am Schluss alle stolz auf sich aber doch irgendwie froh dass wir uns in der Beiz aufwärmen durften.
Danke Mischa für die Leitung und die Organisation dieser Tour :-)
Route: Langis – Rickhubel – Fürstein – Ober Seewen – Unter Seewen – Schwand – Blattli – Städili
Höhenmeter: 800m
Strecke: 11km
Frühlingspulver am Spitzmeilen

Für einen kurzen Besuch der neuen Hüttenwarte der Spitzmeilenhütte – Paul und Barbara – gings heute noch einmal in die Spitzmeilen-Region..heute wieder mal auf den Schneeschuhen, da diese nun doch schon einige Zeit im Keller standen. Nebst der unschlagbar feinen Linzertorte in der Hütte erwartete mich am Morgen ca. 20cm frischer Pulver! Schon fast ein bisschen schade, dass ich die Skis nicht dabei hatte ;-)
Am Nachmittag wurde es aber dann richtig Frühling und trotz atmungsaktiver Kleidung kam man im schweren Schnee ganz schön ins Schwitzen. Statt zurück auf den Maschgenkamm zu wandern, zog es mich Richtung Prodalp und von dort dann zurück zur Tannbodenalp.
- Route: Maschgenkamm – Panüöl – Fursch – Entlang der Stangen zur Hütte und wieder zurück – Fursch – Panüöl – Prodalp – Tannbodenalp
- Distanz: 18km
- Aufstieg: 550m
Herrlicher Föhn am Wissmilen

Endlich: Nach dem Freeridekurs und vielen Tagen auf der Piste gings heute auf meine erste Skitour :) Als Ziel suchten wir uns den Wissmilen aus. Das Wetter sollte bis in den Nachmittag hinein schön bleiben, Föhnlage sei dank. Alsdann gings um 9Uhr los auf der Prodalp (Tip: Einfaches Ticket von Tannenheim auf die Prodalp kostet mit Halbtax nur CHF 5.-). Entlang der Multi-Use-Piste-Winterwanderweg schlängelten wir uns Richtung Panüöl und Fursch. Durch die warmen Temperaturen war der Schnee nass und die Felle klebten fast am Boden, sogar bergab musste man sich der Stöcke behelfen um vorwärts zukommen.
Nach Fursch durchquerten wir die Obetweid und stiegen gegen Wissmilen. Als wollte uns der Wind nicht oben am Berg haben bliess er uns manchmal so stark ins Gesicht, dass wir kaum vorwärts kamen, Zeitweise gabs mit den aufgewirbelten Schneekristallen ein schönes Gesichtspeeling. Und es schien immer noch die Sonne :) Unterhalb vom Wissmilenpass war dann aber Schluss: Der Wind und Wolken wurden stärker, die letzen Höhenmeter schenkten wir uns und genossen eine herrliche Abfahrt nach Fursch (den Alpkäse auf der Alp Fursch kann ich nur empfehlen).
Als “Kompensation” der verpassten Höhenmeter stiegen wir dann noch auf den Maschgenkamm, um danach noch ein coole Abfahrt auf den nicht wirklich bevölkerten Pisten zu geniessen..Thema geniessen: Rhabarberwähe im Restaurant Chrüz auf der Talbafahrt.. sehr zu empfehlen :)
- Route: Prodalp – Panüöl – Fursch – Obetweid – Schafläger – P2318 – Fursch – Panüöl – Maschgenkamm – Tannenbodenalp
- Distanz: 20km
- Aufstieg: 1100m
Einfach schön: Zermatt

Juhuii.. Endlich gings wieder mal nach Zermatt Skifahren. Vor der Kulisse des Matternhorns macht das einfach Spass :) Ein besonderes Erlenbnis ist das Skifahren ganz oben auf dem Gletschter.. Skifahren auf rund 3500 – 3800 M.ü.M. gibts ja nicht jeden Tag.. dort oben war übrigens auch der Schnee am besten :)
Skifahren Lenzerheide

Anfangs März verbrachten wir ein paar Tage in der Lenzerheide auf der Skipiste, Schlittelbahn und im H2Lai (Schlechtwetter-Programm). Petrus und Frau Holle waren äusserst gütig, schickten viel Sonne und Schnee, sodass wir am letzten Tag noch die einen oder andern Tiefschneeschwünge in die Hänge ziehen konnten.. Gerne wieder :)
Tiefschnee satt in Davos

Gibts einen bessern Winter als diesen mit dem vielen Schnee, um zu lernen wie man sich mit Skiern im Tiefschnee bewegt? Wahrscheinlich nicht, und so verbrachte ich die letzten vier Tage mit der Alpinschule bergpunkt in Davos. Fazit: Herrliches Wetter, super Schnee, Fahrspass ohne Ende und eine tolle Gruppe.
Bergführer und Schneesportlehrer Bruno Wyss schulte uns (eine Gruppe von 8 Leuten) während dieser Zeit im Tiefschnee. Durch seine lockere Art und gute Laune machten das Lernen und Fahren gleich doppelt Spass :) Unter seiner Fachkundigen Leitung haben wir viele wunderschöne Varianten-Abfahrten rund um Davos erkundet. Und durch seine gezielten Analysen und Korrekturen kam jeder von uns ein gutes Stück weiter mit seinen Fähigkeiten im Tiefschnee. Ein grosses Dankeschön an Bruno und natürlich an meine Gschpänli, es waren coole Tage!
Die Fotos erzählen den Rest :)
St. Antönien: Hinter dem Mond, links :)

Den Titelspruch habe nicht ich erfunden, der steht so auf der Tourimus-Webseite von St. Antönien geschrieben :) Hätte ich gewusst, dass es hinter dem Mond so schön ist, wäre ich längst schon mal dort gewesen. Unsere Schneeschuh-Tourengruppe erwartete viel Schnee, Sonne, mystische Stimmung und zwei wunderschöne Touren geführt druch Mischa Sommer von schneespur.ch. Sehr zu empfehlen ist auch eine Übernachtung im Berggasthaus Sulzfluh, die Crew ist super nett und der Service tip top, ein abendliches Bad im heissen Zuber sollte man sich nicht entgehen lassen :) Doch seht in den beiden Gallerys selbst was wir in den zwei Tagen auf den Schneeschuhen so alles erlebt haben :)
Tour 1. Tag:
- Route: St. Antönien -Untersäss – Mittelsäss – Obersäss – Gierenspitz – Moräne – Boza – Brunnen – P1801 – Partnun
- Distanz: 11km
- Aufstieg: 1000m
Tour 2. Tag:
- Route: Partnun – St. Antönien – Soppen – p1720 – Chlei Chrüüz – Chrüüz – P2062 – “Zum See” – Stelserberg (Crals)
- Distanz: 15km
- Aufstieg:800m
Winter auf dem Alpbigligenstöckli

Winter..so schön er nur sein kann (siehe Fotos)! Das ist es, was uns auf der Tour aufs Alpbigligenstöckli erwartete. Aber, eigenltich müsste der Gipfel ja AlpBiglergenstöckli heissen..egal ;-)
Mischa Sommer von schneespur.ch führte uns also gekonnt und seriös von Obstalden auf besagten Berg. Das besondere am ersten Teil der Route: Sie führt immer schön vorbei an der Sonne ;-) Aber ab Mittag gabs dann Sonne und Aussicht pur! Der Rundblick vom Alpbigligenstöckli ist famos. Mischa wählte für den Rückweg eine besonders schöne Route durch die wunderbar verschneiten Wälder ob Obstalden. Was für ein Tag!
Route: Obstalden – Schwändeli – P1035 – P1062 – Lauiwald – P1507 – P. 1626 – Robmen (P1750) – -Bärenbodenchamm – Alpbigligenstöckli – Retour
Distanz: 15km
Aufstieg: 1350m
Bermerkungen:
- Vorsicht ist besonders um die “Längmatt” und “Gruben” geboten, da diese Stellen von steilen Hängen umgeben sind.
- Die Tour erfodert wegen des grossen Auf- und Abstiegs eine gute Kondition
Danke Mischa für die super Tour! :-)
Grün – Weiss – Blau …
… ungefähr so könnte man das Landschaftsbild von unten im Tal bis hoch in den Himmel in den Bergen im Moment beschreiben. Raus aus dem Frühling – Back to Winter. Das war das Motto diesen Mittwoch.
Wir gönnten und einen Tag im Schnee in herrlichster Sonne und Umgebung im Skigebiet von Flims-Laax. Die Pisten sind super präpariert und es liegt oben im Skigebiet noch genug Schnee richtig cool über de Pisten zu flitzen. Nur eben im Tal..zeugt nur noch der dünne weisse Steifen der Talabfahrt vom einstigen Winter..
Sonne, Wind und Schneefall im Oberalpgebiet

→ FOTOS (einige Fotos © Robin Duris)
Bei schönem Wetter gings vom Oberalppass auf Richtung Maighelshütte. Eine Gruppe suchte wohl das Meer, liefen sie doch Richtung Leuchtturm (ja der steht wirklich auf dem Oberalppass) :-) Die andere Gruppe nahm den etwas einfacheren Weg, der zuerst der Passstrasse entlang geht und danach in südlicher Richtung auf den mit Stangen markierten Hüttenzustieg abzweigt.
Alles in allem eine feine Sache, am Samstag reichte es fast für einen Sonnenbrand, am Sonntag war dann wieder eher Sturmkleidung angesagt.. Dafür schmekte der (von innen wärmende) Kaffee danach umso besser :-)
Vielen Dank dem Hüttenteam der Maighelshütte.. einmal mehr wurden wir sehr freundlich und zuvorkommen bewirtet.
1. Tag
Route: Oberalppass – Pt. 1832 – Pt. 1860 – Pt. 2052 – Plidutscha – Pt. 2074 – Maighelshütte – Kleine Runde unterhalb der Hütte
Strecke: 8km
Aufstieg: 550m
2. Tag
Route oben, einfach umgekehrt :-)
“Frühling” in der Spitzmeilenregion

→ FOTOS 1. TAG → FOTOS 2. TAG → FOTOS 3. TAG
(einige Fotos ©Mischa Sommer)
Endlich, endlich .. mehrere Tage am Stück auf den Schneeschuhen in den Bergen :-) Mit Mischa von schneespur.ch gings dieser Tage in die Region der Spitzmeilenhütte.
Begonnen haben wir unsere Tour der warmen Temperaturen wegen quasi im Frühling, genauer gesagt in der Engi im Glanerland. Am 1. Tag gings via Wissmilenpass zur Spitzmeilenhütte..hinauf in den Winter. Der 2. Tag unserer Tour wurde dem Wissgandstöckli gewidmet, bevors dann am 3. Tag via Wallacham nach Weisstannen hinunterging…wieder in den Frühling.
Aber erst Dank der Frühlingshaften Temperaturen der letzen Tage konnten wir diese langen und abwechslungsreichen Touren unternehmen: Laut SLF war die Lawinengefahr in der ganzen Region gering. Nur so konnte die teils steilen Hänge der Region (v.a. 1. und 3. Tag) begangen werden..
Vielen vielen Dank an dieser Stelle an Mischa, der uns diese super Tage ermöglicht hat. Ebenfalls einen grossen Dank an Fridli und Claudia von der Spitzmeilenhütte: Sie haben uns super freundlich bedient, ich kann den Aufenthalt nur empfehlen :-)
1. Tag:
- Aufstieg: 1650m
- Strecke: 13km
- Route: Engi – P. 1468 – P. 1779 – Lüser – Oberstafel – Wissmilenpass – Spitzmeilenhütte
2. Tag:
- Aufstieg: 600m
- Strecke: 10km
- Route: Spitzmeilenhütte – P. 2203 – P. 2159 – Wissgandstöckli – Retour
3. Tag:
- Aufstieg: 400m / Abstieg: 1500m
- Strecke: 16km
- Route: Spitzmeilenhütte – P. 2203 – P. 2159 – Lauifurggla – Wallachamm – Hintermad – Weisstannen
Freeride Grundkurs Andermatt (mit Berg+Tal)

Im Unterland herrscht Frühling..und ich besuche einen Freeride-Kurs zur gleichen Zeit? Die wohl spannendste Frage an diesem Weekend war wohl, ob sich denn noch irgendwo in den Bergen für Anfänger fahrbarer Tiefschnee finden würde?
Und wie er sich fand.. Andermatt selbst war zwar fast schon grün, aber oberhalb von ca. 2400m lag neben der Piste doch recht angenehmer Schnee, denn man auch als Freeride-Neuling (mit dem einen oder andern Fluch) meistern konnte. Dies nicht zuletzt wegen der fachkundigen und überaus geduldigen Instruktion von Bergführer Manuel Gilgien (Alpinschule Berg+Tal). Er hat uns die beiden Tage mit seinem lockeren Umgang zum Vergnügen gemacht, dabei aber ganz und gar nicht vergessen dass wir natürlich nicht zur puren Erholung sondern zum Lernen angereist waren.. und so konnte jeder Teilnehmer am Schluss der zwei Tage mit Freude durch den Tiefschnee fahren. Nun heissts üben üben üben … :-)
Da ich während den Fahrten im Teifschnee zu beschäftigt mit mir und meinen Skiern war, gibts leider nicht viele Actionbilder, dafür umso schönere Erinnerungen an den blauen Himmel und die Sonne :-) An dieser Stelle noch mal herzlichen Dank an Mänu für seine Geduld und fachkundige Betreuung.. und natürlich an euch liebe Kurs-Gschpöönli, äs isch cool gsi mit eu :-)
Sonne tanken auf der Alp Sanaspans
Silvester/Neujahr in der Nebelsuppe? Nein danke.. Darum bin ich dankend der Einladung guter Freunde gefolgt und habe sie für den Jahreswechsel auf der Lenzerheide besucht. Nach einem sehr gemütlichen Silvesterabend gings dann am 1. Januar auf ein Tüürli, um wieder mal ein wenig Sonne geniessen zu können. Genial: Wenn man einfach vom Haus aus losgehen kann ohne gross irgendwo hinzufahren ;-)
Route:
Unsere Tour führte uns von der Lenzerheide aus entlang des Fahrsträsschens (achtung: ist auch eine Skiabfahrt) Richtung Alp Sanaspans. Wir namen dann die “Abkürzung” (ist wirklich so angeschrieben auf dem Wegweiser) um schneller auf der Alp Sanaspans bzw. auf “freiem Feld” zu sein :-) Über die Alp sind wir dann südwestlich das Tal hochgestiegen bis leicht östlich des Lai Pingt (ungefähr 2500m). Wegen der fortgeschirttenen Zeit entschieden wir uns dort zum Sonnenbad und dann zur umkehr.. somit reichte es noch fürs Bier bei den letzten Sonnenstrahlen in der Lenzi unten :-)
Strecke: 10km
Aufstieg: 1000m
Happy New Year allerseits :-)
Wintermärli zwischen Stein und Arvenbüel

Endlich war es soweit..die erste Schneeschutour dieser Saison :-)
Mischa Sommer von Schneespur.ch führte unser kleines aber feines Grüppli gekonnt und sicher von Stein im Toggenburg nach Arvenbüel (Amden). Leider erwischten wir nicht gerade den sonnigsten aller Tage…dafür war aber der Schnee wunderbar und die Wolken zauberten sogar hin und wieder ein paar Schneeflocken vom Himmel herab. Der schön lockere und weiche Schnee am Boden verleitete den einen oder andern zu waghalsigen Sprüngen, Purzelbäumen oder andern Tollereien im Schnee! :-) Zugunsten eines warmen Kafis und wegen fehlender Aussicht liessen wir den Gulmen dann aus.
Route: Stein (SG) – über den Dürrenbach – Stofel – Altstofel – Vorder Höhi – (von hier könnte man noch auf den Gulmen) – Arvenbüel
Strecke: 9 km
Aufstieg: 800m
Mehr Details auf der Hikr-Seite dieser Tour..
Vielen Dank nochmals an alle fürs Mitkommen, er war ein super Tägli im Schnee :-)
Schneeschuhtour Chörbschhornhütte

Solotour mit den Schneeschuhen von Davos Frauenkirch bis (fast) zur Chörbschhornhütte.
Anlässich eines Geburtstags war ich von Samstag auf Sonntag in Davos. Genauer gesagt haben wir im Naturfreundehaus Clavadel übernachtet. Diese Unterkunft kann ich sehr empfehlen, wir wurden sehr herzlich umsorgt von den schweizerisch-indischen Gastgebern. Und kamen sogar zu einem super leckeren indischen Buffet in den Schweizer Alpen :-) Die Zimmer sind einfach eingerichtet, aber wunderschön!
Zur Tour: Am Sonntag gings dann dank “nur” mässiger Lawinengefahr allein in den Schnee. Wie vorausgesagt, erwartete mich an den Südhängen ob Fraukirch eine schöne “Schmelzharschkruste”, die mich wunderbar trug und den Aufstieg sehr begünstige (kam mir nach dem Geburtstagabend sehr gelegen). Wo Sonne ist gibts auch Schatten…und so erzeugten die Wolken teils sehr diffuses Licht auf der Schnee-Oberfläche, worauf ich kurz vor der Hütte an einer unübersichtlichen Stelle umkehren musste, da man nicht mehr wirklich erkannte wo man hintrat und die Route einem hinführen würde. Dafür gabs dann noch einen Zwischenhalt im Berggasthaus Stafelalp auf dem Rückweg.. Prost :-)
Schneeschuhtour Weisshorn – Arosa

Geplant war eigentlich am Samstag der Aufstieg von Arosa aufs Weisshorn… Diesen Plan durchkreutze aber das Wetter in eher grober Weise und so blieb schlussendlich nur noch die Bahn um nach oben zu kommen. Auf dem Weisshorn erwartete uns dafür am Abend ein Sonnen-Wolken-Schauspiel und am Morgen ein wunderschöner Sonnenaufgang (also jene die so früh aus den Federn gehüpft sind).
Am Sonntag gings dann mit den Schneeschuhen zuerst vom Weisshorn runter, dann kreuz und quer durchs Skigebiet und zum Teil auf den präparierten Winterwanderwegen auf Hörnli, dann von dort wieder hinunter nach Arosa.
Übrigens: Auf dem Weisshorngipfel kann man super übernachten. Sandra und Jürg Gadient führen den Betrieb, die Zimmer sind einfach, aber sehr bequem. Und das Essen ist vorzüglich. Das Angebot ist etwas versteckt auf der Webseite der Arosabergbahnen bzw. nicht richtig erwähnt, darum hier der Link zur Kontakt des Wirtepaars.
Schneeschuhtour Hüttchopf

→ FOTOS
Kurze Nachmittags Tour auf den Hüttchopf im Tösstal. Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie viel Schnee so nahe an Winterthur liegen kann. Und es hat sogar gereicht um eine Schneebar aufzustellen an der Talstation des Skilifts von Fischenthal :)
Schneeschuhtour Greina-Ebene und Schilt (GL)

Tour mit der Aplinschule Tödi. Zwei herrlich eindrückliche Tage in der Greina-Ebene, mit viel Schnee, Wind, Wolken und der Gewissheit, dass der Mensch immer schwächer sein wird als die Natur. Wegen des Wetters und wegen der Schneeverhältnisse gings am dritten Tag in Glanerland, wo wir den Schilt bestiegen mit unsern Schneeschuhen.



